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angle-left 05.06.2019: Fifty shades of Green – Wiesen, Weiden, Magerrasen – pflanzensoziologische Bestimmungsgrundlage für die Praxis im (FFH-) Grünland

Meldung

05.06.2019

Fifty shades of Green – Wiesen, Weiden, Magerrasen – pflanzensoziologische Bestimmungsgrundlage für die Praxis im (FFH-) Grünland

Grünlandseminar Wiesen Weiden Magerrasen
Grünland-Kurs 2019, Hiltrud Wilhelmi von der Umweltakademie und Referent Siegfried Demuth mit Kursteilnehmern
Quelle: © Hiltrud Wilhelmi

Die Umweltakademie schulte am 17.und 18. Mai Planer/innen, Gutachter/innen und Vertreter/innen der Naturschutzverwaltung in der Bewertung von Grünland in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron, denn Grün ist nicht gleich Grün. So stellte Referent Siegfried Demuth vom Institut für Botanik und Landschaftskunde Karlsruhe die 16 Teilnehmer/innen des Kurses vor etliche Fragen, etwa nach der Einstufung in Mager- oder Fettwiese, noch Acker oder schon Wiese, Weide oder Magerrasen oder nach den Kennarten.

Artenreiches Grünland ist das Ergebnis einer traditionellen Bewirtschaftung wie Beweidung oder Mahd. Es stellt in vielen Teilen Baden-Württembergs ein besonderes und gefährdetes Natur- sowie Kulturerbe dar.

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union gibt für die geschützten FFH-Lebensraumtypen wie artenreiche Flachland-Mähwiesen einen normativen Bestandsschutz vor, den es zu realisieren gilt. Ziel des Seminars ist es Grünlandtypen unterscheiden zu können und damit eine fachgerechte Ansprache und Bewertung im Rahmen des Schutzes von Grünland zu gewährleisten und so einen Beitrag zur Heimatbewahrung und für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten.