Alles auf einen Blick

Toolkit: Vorlagen, Tools und Praxisbeispiele

Nutzen Sie unser umfangreiches Toolkit für Ihre Alltagspraxis in der Kommunalverwaltung. Hier finden Sie Vorlagen, Leitfäden, bewährte Methoden und inspirierende Beispiele zu zentralen Themen.

Die kommunale Klimakommunikation wird besonders wirksam, wenn sie vielfältige Stimmen aus der Gesellschaft einbindet. Menschen, Gruppen und Institutionen, die glaubwürdig über Veränderungen sprechen, können abstrakte Ziele konkret machen, Vertrauen schaffen und andere motivieren.


Kommunikationsanlässe eignen sich zur Ansprache der Zielgruppen. Interne Kommunikationsanlässe entstehen häufig aus politischen Beschlüssen oder strategischen Entscheidungen innerhalb der Verwaltung, externe Kommunikationsanlässe basieren auf gesellschaftlichen oder kulturellen Ereignissen.


Ziele können spezifisch, messbar, ausführbar, relevant und terminiert formuliert werden. Anhand der Kampagne „ich.machs.jetzt.“ wird gezeigt, wie diese Ziele konkret angewendet werden können.


In einer Zielkaskade werden übergeordnete Ziele in kleinere, spezifische und umsetzbare Teilziele heruntergebrochen. So können komplexe Zielsetzungen systematisiert werden und alle Ebenen einer Organisation oder eines Projekts aufeinander abgestimmt arbeiten.


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Ein Küchenzuruf, ein Werkzeug aus der Kommunikationswissenschaft, ist eine kurze, prägnante und verständliche Information, die so einfach ist, dass sie auch während eines beiläufigen Gesprächs in der Küche vermittelt werden kann. Einige Beispiele zeigen, wie das funktioniert.


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Klassifiziert werden sechs gesellschaftliche Typen in Deutschland, die aufgrund ihrer Werte und Grundüberzeugungen unterschiedliche Sichtweisen auf die Gesellschaft haben. Diese Typen sind für die Klimakommunikation besonders relevant, da sie helfen können, zielgruppenspezifische Dialoge zu entwickeln und den gesamtgesellschaftlichen Klima-Diskurs voranzutreiben.


Klimakommunikation wirkt dann, wenn sie die psychologischen Bedürfnisse, Wahrnehmungen und Handlungsmuster der Menschen berücksichtigt. Denn nicht nur Wissen, sondern auch Emotionen, soziale Normen, Gewohnheiten und das Gefühl der Selbstwirksamkeit beeinflussen klimafreundliches Verhalten.


Kognitive Dissonanz beschreibt den inneren Spannungszustand, der entsteht, wenn Menschen widersprüchliche Überzeugungen, Werte und Verhaltensweisen erleben. Das damit verbundene Unbehagen möchten Menschen oft vermeiden oder auflösen, entweder durch Verhaltensänderung oder durch gedankliche Rechtfertigung.


Kognitive Verzerrungen sind systematische Abweichungen vom rationalen Denken, die unser Urteilsvermögen und unsere Entscheidungsfindung beeinflussen können. Sie können in die Klimakommunikation einfließen, ohne manipulativ zu werden.


Wenn wir Menschen zuhören, sie erst nehmen und klar argumentieren, können wir viel erreichen. Hilfreich sind zudem rhetorische Werkzeuge, die genutzt werden können.


Um zu Menschen Verbindung zu schaffen, ist es hilfreich, sich über ihre sozialen Werte klar zu werden. Diese können eine gemeinsame Basis sein, wenn wir über Klimathemen sprechen.


Die sechs grundlegenden moralischen Dimensionen nach Jonathan Haidt zeigen, welche Werte und Überzeugungen Menschen prägen. Auf dieser Basis können Botschaften so gestaltet werden, dass sie die Werte unterschiedlicher Zielgruppen ansprechen.


Um sich genauer zu überlegen, welche Haltungen, Werte und Bedürfnisse die Zielgruppe prägen, können sogenannte Personas genutzt werden. Eine Vorlage mit Reflexionsfragen hilft, spezifische Personas zu erarbeiten.


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Über Framing können unterschiedliche Emotionen angesprochen werden. Genutzt werden hierfür unter anderem Begriffe, Visualisierungen, Metaphern oder Narrative.


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Prebunking wirkt präventiv, indem es das Bewusstsein und die Resilienz gegenüber Desinformation stärkt. Debunking setzt nachträglich an, indem es falsche Informationen korrigiert und richtigstellt.


Mit Testläufen kann überprüft werden, ob die Botschaften klar und verständlich sind und die Zielgruppe erreichen. Das Feedback ermöglicht es, die Kommunikation anzupassen und effektiver zu gestalten.


Je nach Projektziel, Ressourcen und Zielgruppe können unterschiedliche Stufen der Partizipation zum Einsatz kommen. Jede Stufe birgt eigene Chancen für Dialog, Akzeptanz und Mitwirkung. Gerade im Klimaschutz und der Klimaanpassung ist die passende Auswahl entscheidend für den Erfolg nachhaltiger Veränderungsprozesse.


Die Stufen der Veränderung beschreiben typische emotionale und kognitive Reaktionen. Wer diese Phasen versteht, kann Beteiligte besser mitnehmen, passende Kommunikationsstrategien wählen und Widerstände gezielt adressieren.


Bei der Klimakommunikation ist es wichtig, die Dos und Donts zu beachten. Einige Beispiele zeigen, wie dies gelingen kann.


Storytelling ist das Erzählen von Geschichten, die Emotionen wecken, Bilder im Kopf erzeugen und komplexe Themen greifbar machen. Diese Geschichten verbinden abstrakte Klimathemen mit dem Alltag, zeigen persönliche Erfahrungen und Lösungen auf und schaffen Identifikation.


Projekt

Klimakommunikation Baden-Württemberg

Wie kann Klimaschutz- und Klimafolgenanpassung professionell und wirkungsvoll vermittelt werden? Das Projekt Klimakommunikation richtet sich an Mitarbeitende aus Kommunen in Baden-Württemberg. 

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Wir bieten regelmäßig Seminare und Workshops zur Klimakommunikation an. Alle aktuellen Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
 

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